Kai Johannes Polzhofer ist ein österreichisch-deutscher Dirigent und Komponist.
Sein Dirigierdebüt gab er mit dem Danish National Philharmonic Orchestra und er arbeitete mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Aalborg Symphony Orchestra, dem Odense Symphony Orchestra, dem Aarhus Symphony Orchestra, den Kopenhagener Philharmonikern, dem Orchester, Chor, Solistinnen und Solisten der Oper Göteborg sowie des Mariinski Theaters, sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Wien) zusammen. 2026 übernimmt er die musikalische Leitung von Mozarts Le Nozze di Figaro beim österreichischen Heunburg Musikfestival mit einem internationalen Ensemble aus Mitgliedern der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien und kehrt 2027 an die Bayerische Staatsoper München zurück.
Im Opernbereich war er unter anderem an der Deutschen Oper am Rhein für Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk tätig, dirigierte Produktionen wie Janáčeks Das schlaue Füchslein in Kopenhagen. Zuletzt war er mit Verdis La Traviata am Theater Hagen zu erleben. Engagements als Assistenzdirigent führten ihn zudem zu den Wiener Symphonikern, dem Danish National Symphony Orchestra sowie dem SWR Symphonieorchester Stuttgart.
Studienabschlüsse in Leipzig, St. Petersburg und Kopenhagen, wo er die renommierte Nationale Solistenklasse beim Dirigenten Michael Schønwandt absolvierte. Auch als Komponist ist Kai Johannes Polzhofer international tätig und arbeitete u.a. mit Ensembles wie dem JACK Quartet, Ensemble Recherche und dem Ensemble Mosaik zusammen. Er ist Mitbegründer und ehemaliger Leiter des Du Bois Orchestra an der Harvard University, Co-Intendant des dänischen KLAR! Festivals und promovierte an der Harvard University.
(Michael Schønwandt, Dirigent, Nationale Solistenklasse)
“Einer der interessantesten Dirigenten, denen ich je in der Klasse begegnet bin.”
(Chaya Czernowin, Composer in Residence Salzburger Festspiele, Lucerne Festival)
“Ein geborener Musiker…”
(Izabela Matula, Sopran, Solistin (Katerina Izmailova) in “Lady McBeth von Mzensk” | Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf)
“Er hat außerordentliche Empathie und außerordentliches Verständnis für Sänger.”
(BR Klassik | Bayerischer Rundfunk )