Kai Johannes Polzhofer ist ein österreichisch-deutscher Dirigent und Komponist.
Sein Dirigierdebüt gab er mit dem Danish National Philharmonic Orchestra und er arbeitete mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Aalborg Symphony Orchestra, dem Odense Symphony Orchestra, dem Aarhus Symphony Orchestra, den Kopenhagener Philharmonikern, sowie u.a. Orchester, Chor, Solistinnen und Solisten der Oper Göteborg sowie des Mariinski Theaters Petersburg und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Wien) zusammen. In der nächsten Spielzeit kehrt er uauf Wiedereinladung unter anderem an die Bayerische Staatsoper München zurück.
Im Opernbereich war er unter anderem an der Deutschen Oper am Rhein für Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Leitungsfunktion tätig, dirigierte Produktionen wie Janáčeks Das schlaue Füchslein in Kopenhagen. Zuletzt war er mit Verdis La Traviata am Theater Hagen zu erleben. Engagements als Assistenzdirigent führten ihn zudem zu den Wiener Symphonikern, dem Danish National Symphony Orchestra sowie dem SWR Symphonieorchester Stuttgart.
Studienabschlüsse in Leipzig, St. Petersburg und Kopenhagen, wo er die renommierte Nationale Solistenklasse unter dem Dirigenten Michael Schønwandt absolvierte. Auch als Komponist wurde Kai Johannes Polzhofer ausgezeichnet (u.a. Fheodoroff Preis des Landes Kärnten) und ist international tätig. Er arbeitete u.a. mit Ensembles wie dem JACK Quartet, Ensemble Recherche und dem Ensemble Mosaik zusammen und seine Kompositionen erscheinen bei Edition Gravis (Berlin). Neben Abschlüssen in Dirigat und Komposition und Philosophie, ist Kai Johannes Polzhofer Mitbegründer und ehemaliger Leiter des Du Bois Orchestra Harvard, von forma Leipzig e.V. und Co-Intendant des dänischen KLAR! Festival. Er promovierte an der Harvard University.
(Michael Schønwandt, Dirigent, Nationale Solistenklasse)
“Einer der interessantesten Dirigenten, denen ich je in der Klasse begegnet bin.”
(Chaya Czernowin, Composer in Residence Salzburger Festspiele, Lucerne Festival)
“Ein geborener Musiker…”
(Izabela Matula, Sopran, Solistin (Katerina Izmailova) in “Lady McBeth von Mzensk” | Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf)
“Er hat außerordentliche Empathie und außerordentliches Verständnis für Sänger.”
(BR Klassik | Bayerischer Rundfunk )